Oberbürgermeister Torsten Burmester in Merkenich

Am Dienstag , 28.Juli 2026 wurde Kölns Oberbürgermeister Herr Burmester von Vertretern des Bürgervereins Merkenich und des Vereins Umweltfreunde Köln-Nord im Pfarrsaal in Merkenich empfangen.

In der zweistündigen Sitzung wurden eine Reihe vonThemen angesprochen, die besonders für Merkenich relevant sind wie:

  • Klärschlammverbrennungsanlage,
  • Verhinderung von Bauprojekten in Merkenich (wie ein z.B. neuer Supermarkt) wegen der dafür erforderlichen Prüfungen wegen nahliegender Störfallbetriebe (Seveso-Genehmigung),
  • Erhöhung der Kitaplätze in Merkenich/Bau einer neuen Kitas,
  • Stilllegung des Schrottplatzes am Ortseingang,
  • ständig wiederkehrende Vermüllung des Seitenstreifens in der Bernhard-Günther Str.
  • Öffentlicher Verkehr besonders Linie 12, Fähre in Langel, Leihräder, Fahrradwege
  • Spielplätze in Merkenich

Ein zentrales Thema ist es, wie die Stadt Köln die Zukunft für den Stadtteil Merkenich sieht. Manche Beobachtungen führen zu bestimmten Widersprüchen. Wir sehen z.B., dass Merkenich zunehmend von Gewerbe- und Logistikbetrieben umzingelt wird, dass die Weiterentwicklung im Stadtteil durch fehlende Seveso-Genehmigungen verlangsamt bzw. verhindert wird und dass die Genehmigung der geplanten Klärschlammverbrennungsanlage teilweise auf der nicht korrekten Einstufung von Merkenich als Industriegebiet beruht.

Herr Burmester hörte den Vorträgen über die diversen Themen aufmerksam zu und war über vieles bereits gut informiert. Er erkennt die Notwendigkeit , mehr Achtung für die Belange der Außenbezirke von Köln als bisher einzusetzen, insbesondere für den Kölner-Norden. Gleichzeitig betont er (richtigerweise), dass die Industrie und das Gewerbe im Kölner-Norden eine Schlüsselrolle für Köln spielen.

Wir freuen uns auf eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit der Stadt und dem OB und blicken mit einemgewissen Optimismus in die Zukunft.