Rheinbrückensituation: Bericht des NRW Verkehrsministers für den Verkehrsausschuss

Am 24. April hat Straßen. NRW den Vertrag mit dem Generalunternehmer Porr für den Neubau der Rheinbrücke gekündigt. Der Bürgerverein hat darüber Anfang Mai in einer Sonderausgabe von „Em Dörp“ berichtet. Am 12. Mai nun erhielten wir aus dem Landtag einen Bericht zugesandt, den der Landesverkehrsminister für die heutige (13. Mai) Sitzung des Verkehrsausschusses vorgelegt hat. Dieser enthält interessante Details zum Stahlbau und den Mängeln an den Brückenteilen, was letztlich zur Kündigung geführt hat.
Im Zusammenhang mit der Kündigung hatte die Presse über Schadstofffunde in der alten bestehenden Brücke berichtet. Dies ist bisher von Straßen. NRW zumindest in den von uns initiierten Informationsveranstaltungen nicht berichtet worden. Während die Presse bislang „nur“ von Asbest und polychlorierten Biphenylen berichtet hatte, steht nun im Bericht auch noch etwas von bleihaltigen Korrosionsanstrichen. Das unterstreicht nochmals den Sinn unserer Forderung nach einer zeitnahen Bürger-Informationsveranstaltung hier bei uns in Merkenich.

Reaktion des Bürgervereins auf die aktuellen Situation mit der Rheinbrücke

Hier finden Sie die Pressemitteilung des Bürgervereins Merkenich zu den aktuellen Vorgängen um den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke zur Kenntnis. Außerdem das Schreiben des Vereins an die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker sowie die Verkehrsdezernentin Andrea Blome.
Die Merkenicher sind ebenso wie die Bürger in Leverkusen sehr besorgt darüber, was diese neuen Entwicklungen für die als Anlieger bedeuten.

Neues zur Rheinbrücke, Qualitätsmangel und Vertragskündigung Porr

Wir haben am 26.April über einen Brief der Landtagsabgeordnete Jochen Ott (SPD) und Carsten Löcker (SPD) an NRW Verkehrsminister Hendrick Wüst informiert. Hierin wurde auch eine Reihe von Fragen gestellt. Das Ministerium hat darauf geantwortet und der Bürgerverein wurde über den Inhalt informiert. Der Bürgerverein hat die zur Verfügung stehenden Antworten auf den Brief zusammengestellt.
Parallel zu dem Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Andreas Kossiski hat der Bürgervereinsvorstand mit dem Kölner Ratsmitglied Jürgen Kircher gesprochen. Aus diesem Gespräch entstand das vorliegende Dokument. Seine Fraktion hat im Verkehrsausschuss des Rates der Stadt Köln am 28. April entsprechend nachgefragt, wie denn nunmehr wir Merkenicher Bürgerinnen und Bürger durch die Stadtverwaltung informiert werden.
Wegen der besonderen Situation der Diskussion in den Ratsgremien aufgrund der Corona-Krise und der kurzen Reaktionszeit war nur eine entsprechende mündliche Anfrage möglich. Die zuständige Verkehrsdezernentin Andrea Blome hatte zugesagt, dass sie sich nunmehr mit Straßen.NRW in Verbindung setzen wird. Sie habe die Informationen bislang auch nur aus der Presse erhalten.
Falls das so zutreffend ist, wäre es schlimm genug. Bleibt zu hoffen, dass die Stadtverwaltung sich nun tatkräftig an die Seite ihrer Bürger stellt. Aktuell eingestellt haben wir hier die Information des Verkehrsministeriums unter der Leitung des Ministers Hendrik Wüst. Diese Information wurde den Abgeordneten des Verkehrsausschusses im Landtag auf die entsprechende Anfrage der SPD zur Verfügung gestellt.

Neues zur Rheinbrücke, Qualitätsmangel und Vertragskündigung Porr

Landtagsabgeordnete Jochen Ott (SPD) und Carsten Löcker (SPD) haben einen Brief an NRW Verkehrsminister Hendrick Wüst verfasst, um klar darauf hinzuweisen, dass die Landesregierung den Landtag über den aktuellen Stand der Rheinbrückenabriss und -neubau informieren muss. Hierzu wurden auch eine Reihe von Fragen gestellt.

NRW SPD Landtagsabgeordnete haben eine Anfrage an die NRW Landesregierung bezüglich des aktuellen Standes zum Rheinbrückenabriss und -neubau gestellt.

Informationen und Hilfeleistungen zum Schutz vor dem Corona-Virus

(zusammengestelt vom Bürgerverein-Merkenich)

1. Nachbarschaftshilfe im Kölner Norden (NIKN)

Die Nachbarschaftshilfe im Kölner Norden (NIKN) vermittelt freiwillige Helfer*innen an Bürger*innen, die in der aktuellen Situation aufgrund von Corona auf Unterstützung angewiesen sind. Das Projekt umfasst alle Stadtteile im Bezirk 6, dazu werden mit einzelnen Akteuren in den jeweiligen Stadtteilen Kontakt aufgenommen und bereits bestehende Netzwerke genutzt.

Für das Projekt haben sich das Büro für Gemeinwesenarbeit der Katholischen Kirchengemeinde Hl. Johannes XXIII, das Quatiersmanagement (Starke Veedel Büro), sowie die Sozialraumkoordination (Lebenswerte Veedel) zusammengetan.

 Die Zielgruppe:
• Senior*innen       
• erkrankte Bürger*innen       
• Bürger*innen in Quarantäne    
• Schwangere   
•Alleinerziehende

Unsere Angebote:  
• Einkaufsdienste/Hilfe       
• Post/Ämter/Arzt Gänge       
• Hunde ausführen• Soziale Kontakte ermöglichen (Telefongespräche, etc.)       
• Digitale Hilfen

Wir sammeln, sortieren und bündeln alle Angebote im Bezirk Chorweiler und stellen diese allen Bewohnern transparent zur Verfügung. Zum einen auf dieser Internetseite, zum anderen bei den Aushängen am schwarzen Brett an der S-Bahn Station in Chorweiler.

Gewinnung von Ehrenamtlichen: Für das Projekt sind wir auf der Suche nach ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, gerne aus dem Bezirk Chorweiler.Sie sind zwischen 18 und 50 Jahre alt und möchten sich ehrenamtlich beteiligen? Dann melden Sie sich bitte entweder telefonisch oder per Mail bei uns. Die Kontaktdaten finden Sie hier:

Mobil: 0157-345411 37   Mail: nachbarschaftshilfe@koelner-norden.info  UnserTelefon ist von Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr besetzt.

Alle Ehrenamtler*innen müssen vor ihrem ersten Einsatz eine Vereinbarung mit uns treffen, die Datenschutzrichtlinien unterzeichnen, sowie die Corona-Verhaltensregeln verinnerlichen. Alle ehrenamtlichen Personen sind mit uns im stetigen Austausch. Für das Projekt „Nachbarschaftshilfe im Kölner Norden“ stehen Ihnen folgende Ansprechpersonen zur Verfügung:

Julia Ecker – Büro für Gemeinwesenarbeit      
Corinna Joppien – Starke Veedel Büro      
Daniel Rogge – Starke Veedel Büro   Benjamin Stieb – Bürgerzentrum Alle aktuellen Informationen dazu (Neuigkeiten, Download usw.) finden Sie auch stets auf chorweiler.info unter folgendem Link:

https://chorweiler.sozialraumkoordination.koeln/3259.html

Ferner finden Sie im Anhang ein Plakat mit den wichtigsten Punkten zur Nachbarschaftshilfe und ein weiteres Plakat mit wichtigen Internetadressen und Telefonnummern. Leiten Sie diese Infos gerne an Ihre Netzwerke und Zielgruppen weiter. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

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2. Eine Information der Seniorenkoordination-Chorweiler > seniorenkoordination-chorweiler@caritas-koeln.de

Schnelle Hilfe in Zeiten der Krise – Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfen

Durch die langjährige Erfahrung in der Vermittlung von ehrenamtlich engagierten Menschen in vielen Veedeln Kölns wird Kölsch Hätz in der jetzigen Situation schnell, kurzfristig und pragmatisch helfen. Hierzu sollen Menschen mit Unterstützungsbedarf und Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, zusammen gebracht werden. Zum Beispiel durch Einkaufsdienste und Apothekengänge für ältere und chronisch kranke Menschen oder ein Telefonat gegen die soziale Isolierung.
Bereits jetzt existiert eine Vielzahl von vielfältigen Unterstützungsangeboten und Hilfen in den Stadtteilen, die durch das Angebot von Kölsch Hätz ergänzt werden sollen. Weitere Unterstützungsangebote werden entwickelt. 

Melden Sie sich bei uns,

wenn Sie Hilfe benötigen, oder

wenn Sie anderen Menschen helfen möchten.

Email: Coronahilfen@caritas-koeln.de              Telefon: 0221 – 5695781

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3. Bitte nutzen Sie für Informationen über das Virus und vorbeugende Maßnahmen nur

Seriöse Info Quellen = Robert Koch Institut (RKI) + Infos der BZGA unter:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

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4. Und hier ein Hilfsangebot, welches über die Kölner SPD verbreitet worden ist:

ihr gehört auch zu der so genannten Risikogruppe und könnt nicht mehr ohne weiteres vor die Tür gehen?
Wir wollen euch ganz im Sinne der Solidarität gerade jetzt nicht allein lassen und euch helfen, gesund zu bleiben.
Ein überwiegender Teil von uns gehört nicht zur Risikogruppe und wir können euch somit unter die Arme greifen und euch helfen, wenn ihr Hilfe benötigt!

Falls ihr also Einkäufe benötigt, die Post weg gebracht werden muss, euer Hund auch mal vor die Tür will oder sonstige Dinge in der Öffentlichkeit zu erledigen sind, dann wollen wir euch dabei gerne unterstützen. 

Ihr könnt uns einfach eine Mail schreiben an info@jusos-koeln.de oder uns anrufen. Wir haben für jeden Stadtbezirk eine Kontaktnummer für euch:

hier  Chorweiler (Ali): 0162 6252623

Pläne der Stadt Köln zur Förderung der Elektromobilität

Der Bürgerverein Merkenich hat eine Anfrage an der Stadt Köln mitveranlasst, um mehr über die Pläne der Stadt Köln zu lernen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu bauen.

Hintergrund ist ein Beschluss des Rates der Stadt Köln aus dem Jahre 2016 zur Förderung der Elektromobilität. Bis 2020 sollen 400 Ladepunkte im Kölner Raum entstehen (Zwei Ladepunkte pro Ladestation, also 200 Ladestationen). Jetzt geht es dem Bürgerverein darum, in Erfahrung zu bringen, wie der derzeitige Stand diesbezüglich ist und v.a. ob und wo solche Ladestationen für Merkenich eingerichtet werden.

Antwort des Grünflächenamtes der Stadt Köln an den Bürgerverein

In Zusmmenhang mit den Diskussionsbeiträgen aus der Informationsveranstaltung vom 25. Oktober 2019 mit Dr. Joachim Bauer vom Grünflächenamt der Stadt Köln sowie den Vorschlägen/Forderungen des Bürgervereines blieben nach der Veranstaltung einige Punkte offen. Hierzu hat der Bürgerverein einen Brief an Dr. Bauer geschickt.

Zur besseren Verständlichkeit ist auch ein Hündeauslaufplan beigefügt, den wir dem Grünflächenamt mitgeschickt haben.

Hierauf hat Dr. Bauer geantwortet

Zu einigen Punkten wird noch eine Information erfolgen. Die Wege im Naturschutzgebiet sollen irgendwann auch einmal gekennzeichnet werden.
Doch zu der von uns und vielen Diskussionsteilnehmern geforderten Hundeauslaufwiese gibt es nur eine Antwort, wonach das nicht möglich ist. Dem steht aber der politische Auftrag der Bezirksvertretung Chorweiler entgegen, auch für Merkenich eine Hundeauslaufwiese zu suchen (und zu finden).

Viele unserer Forderungen sind nach Prüfung der Stadt Köln im wesentlichen verworfen worden. Das bedeutet, dass wir als Merkenicher BürgerInnen das so akzeptieren oder mit vereinter Stimme für unsere Interessen eintreten (müssen).