Glühweinabend in Merkenich

Am 3. Dezember haben der Förderverein für das Pfarrheim und der Bürgerverein Merkenich gemeinsam für unsere Bürgerinnen und Bürger einen Glühweinabend veranstaltet. Es gab u.a. auch selbstgemachte, leckere Marmeladen zu kaufen. Der große Zuspruch gibt uns Recht – wer dabei war kann bestätigen, es war eine schöne Veranstaltung. Wie wir festgestellt haben, wurde die Möglichkeit zum Austausch sehr rege genutzt. Aufgrund der zahlreichen, positiven Rückmeldungen soll der Abend wiederholt werden. Der Bürgerverein ist hierzu mit dem Förderverein im Gespräch.

Eine Anregung wollen wir Ihnen auch sofort mitteilen: es wurde von mehreren Seiten überlegt, dass künftig wieder das Neujahrstreffen aller Vereine im Ort angesetzt wird. Dort konnten seinerzeit auf Einladung der Pfarre im lockeren Gespräch die Planungen der Vereine für das nächste Jahr abgestimmt und der gegenseitige Austausch gefördert werden. Daran wollen wir gerne anknüpfen und freuen uns auf Ihre Anregungen.

Meldung von Geruchsbelästigungen

Sie nehmen einen unangenehmen oder ungewöhnlichen Geruch in Merkenich wahr? Dann melden Sie dies bitte schnellstmöglich der Stadt Köln.

Insbesondere, wenn der Verdacht besteht, dass es zu gesundheitlichen Schädigungen durch Geruchsimmissionen kommen könnte, ist schnelles Handeln erforderlich!

Umweltalarm
Die Stadt Köln nimmt Umweltalarmanzeigen während der allgemeinen Dienstzeit unter folgender Rufnummer entgegen:

0221 / 221-24935

Oder per E-Mail (mit kurzer Info, wann und wo etwas gerochen wurde):

Juergen.schuetze@stadt-koeln.de

Außerhalb der allgemeinen Dienstzeit kann die Rufbereitschaft des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes über die Einsatzleitstelle der Berufsfeuerwehr erreicht werden:

Berufsfeuerwehr
Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Zivilschutz
Telefon: 0221 / 9748-0
Notruf: 112

Geruchsprotokoll

Besonders nützlich für die Stadt Köln ist es außerdem, wenn ein Geruchsprotokoll über einen längeren Zeitraum geführt wird.

Im Geruchsprotokoll werden u.a. Ort, Datum, Geruchsart usw. abgefragt. Das Protokoll kann hier heruntergeladen werden:

Dieses sollte anschließend an Frau Franziska Commans von der Stadt Köln per E-Mail geschickt werden:

E-Mail: franziska.commans@stadt-koeln.de

Umwelt- und Verbraucherschutzamt
Untere Immissionsschutz-, Wasser- und Abfallwirtschaftsbehörde

Beschluss des Beschwerdeausschusses zur Petition gegen die geplante Klärschlammverbrennungsanlage

Viele Bürger haben ihre Sorgen in einer Petition an den Rat der Stadt Köln zum Ausdruck gebracht. Wenn die neue Klärschlammverbrennungsanlage nach Merkenich kommt, dann nehmen der LKW-Verkehr und die Luftbelastung zu – das sind nur zwei von vielen weiteren Aspekten.

Nach Auffassung des Bürgervereins wird die Beratung im Beschwerdeausschuss dem überhaupt nicht gerecht. Machen Sie sich selbst ein Bild; den Auszug, was dort gesagt worden ist finden Sie HIER.

Neubau einer Kita in Merkenich

Der Bürgerverein Merkenich und einige junge Eltern haben in der Vergangenheit wiederholte Vorstöße unternommen, hier bei uns im Dorf eine zusätzliche Kindertagesstätte zu bekommen. Diese Initiative wird auch grundsätzlich von der Bezirksvertretung Chorweiler unterstützt; zuletzt durch einen Beschluss, eine Kita zu bauen.

HIER finden Sie die Antwort der Stadtverwaltung wegen diverser Einschränkungen nicht (zumindest jetzt noch nicht) möglich ist. Erfreulicherweise sieht die Verwaltung den vorgeschlagenen Standort Auf dem alten Weerth immerhin als geeignet an.

Betretungsverbot im Naturschutzgebiet Rheinaue Merkenich

Seit dem Jahr 1991 sind bekanntlich die Rheinauen im linksrheinischen und rechtsrheinischen Norden als Naturschutzgebiet festgesetzt worden. Seitdem gelten dort Betretungsverbote, die allerdings bisher nicht sanktioniert/verfolgt wurden. Auch weil die Beschilderung unzureichend war. Jetzt aber wird -beginnend im Rechtsrheinischen- kontrolliert und abkassiert.

Die Bürgerinnen und Bürger im rechtsrheinischen Flittard haben sich dagegen gewehrt mit einer Bürgereingabe. Dazu schreibt die Verwaltung der Bezirksvertretung in der Beschlussvorlage 2752-22:

(Erläuterung: das allerdings nur auf den wenigen freigegebenen Wegen und NICHT am Rhein)

Hier bei uns in der Rheinaue Merkenich bis Langel sind entsprechende Beschilderungsmaßnahmen erst 38 Jahre nach Inkrafttreten des Naturschutzes vorgenommen worden.
Das dient auf jeden Fall der Klarheit und ist insofern zu begrüßen. Aber spätestens damit sind nun für die Verwaltung die Voraussetzungen für Kontrollmaßnahmen hergestellt worden.

Und in diesem Sinne hat die Verwaltung der Bezirksvertretung Mülheim empfohlen, die Eingabe der Bürger abzuweisen und es bei dem sehr einschränkenden Wegenetz zu belassen. Rechtsrheinisch wie linksrheinisch gilt unter anderem auch, dass niemand mehr das Rheinufer selbst betreten darf. Zusätzlich hat die Verwaltung behauptet, es müssten Bußgelder erhoben werden.

Die Spitze dabei ist, dass der Vertreter der Verwaltung in der Sitzung folgendes behauptet hat, wie die Verwaltung auf Anfrage bestätigt hat:

"Der Mitarbeitende des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes hat treffend dargestellt, dass die Wegmarkierungen in den linksrheinischen
Naturschutzgebieten gut ankommen, da nun die Bevölkerung weiß, welche Wege zu betreten sind. Dies wurde zuvor regelmäßig kritisiert.
Beschwerden zu den Markierungen gab es keine.

Die Beweidung beschäftigt weiterhin den BV6. Die Wegemarkierungen wurden nie von der BV6 oder der Bevölkerung kritisiert, lediglich 
der Zaun und die Beweidung."

Die Bezirksvertretung Mülheim hat sich davon abweichend trotzdem hinter ihre Bürger gestellt, die Vorlage abgelehnt und der Verwaltung einen politischen Auftrag erteilt:

–> Was im Bezirk Mülheim gestartet wurde, könnte auch im Linksrheinischen geschehen. Einzelfälle von Bußgeldern durch das Ordnungsamt sind unserem Vorstand schon mitgeteilt worden. Es ist damit zu rechnen, dass das künftig mehr wird.

Wer das nicht einfach hinnehmen will, ist JETZT aufgefordert selbst aktiv zu werden. Melden Sie sich gerne dazu bei Ihrem Bürgerverein!