Betretungsverbot im Naturschutzgebiet Rheinaue Merkenich

Seit dem Jahr 1991 sind bekanntlich die Rheinauen im linksrheinischen und rechtsrheinischen Norden als Naturschutzgebiet festgesetzt worden. Seitdem gelten dort Betretungsverbote, die allerdings bisher nicht sanktioniert/verfolgt wurden. Auch weil die Beschilderung unzureichend war. Jetzt aber wird -beginnend im Rechtsrheinischen- kontrolliert und abkassiert.

Die Bürgerinnen und Bürger im rechtsrheinischen Flittard haben sich dagegen gewehrt mit einer Bürgereingabe. Dazu schreibt die Verwaltung der Bezirksvertretung in der Beschlussvorlage 2752-22:

(Erläuterung: das allerdings nur auf den wenigen freigegebenen Wegen und NICHT am Rhein)

Hier bei uns in der Rheinaue Merkenich bis Langel sind entsprechende Beschilderungsmaßnahmen erst 38 Jahre nach Inkrafttreten des Naturschutzes vorgenommen worden.
Das dient auf jeden Fall der Klarheit und ist insofern zu begrüßen. Aber spätestens damit sind nun für die Verwaltung die Voraussetzungen für Kontrollmaßnahmen hergestellt worden.

Und in diesem Sinne hat die Verwaltung der Bezirksvertretung Mülheim empfohlen, die Eingabe der Bürger abzuweisen und es bei dem sehr einschränkenden Wegenetz zu belassen. Rechtsrheinisch wie linksrheinisch gilt unter anderem auch, dass niemand mehr das Rheinufer selbst betreten darf. Zusätzlich hat die Verwaltung behauptet, es müssten Bußgelder erhoben werden.

Die Spitze dabei ist, dass der Vertreter der Verwaltung in der Sitzung folgendes behauptet hat, wie die Verwaltung auf Anfrage bestätigt hat:

"Der Mitarbeitende des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes hat treffend dargestellt, dass die Wegmarkierungen in den linksrheinischen
Naturschutzgebieten gut ankommen, da nun die Bevölkerung weiß, welche Wege zu betreten sind. Dies wurde zuvor regelmäßig kritisiert.
Beschwerden zu den Markierungen gab es keine.

Die Beweidung beschäftigt weiterhin den BV6. Die Wegemarkierungen wurden nie von der BV6 oder der Bevölkerung kritisiert, lediglich 
der Zaun und die Beweidung."

Die Bezirksvertretung Mülheim hat sich davon abweichend trotzdem hinter ihre Bürger gestellt, die Vorlage abgelehnt und der Verwaltung einen politischen Auftrag erteilt:

–> Was im Bezirk Mülheim gestartet wurde, könnte auch im Linksrheinischen geschehen. Einzelfälle von Bußgeldern durch das Ordnungsamt sind unserem Vorstand schon mitgeteilt worden. Es ist damit zu rechnen, dass das künftig mehr wird.

Wer das nicht einfach hinnehmen will, ist JETZT aufgefordert selbst aktiv zu werden. Melden Sie sich gerne dazu bei Ihrem Bürgerverein!

Pressemeldung des Bürgervereins Merkenich: Kölner Stadtverwaltung schickt Pferde auf die Hauptstraße

Die Stadtverwaltung hat vor einigen Monaten den seit Jahrzehnten bestehenden kleinen
Reitrundweg im Fuhlig (das ist das Wäldchen unmittelbar nördlich des Heizkraftwerkes),
anliegend am Reiterhof im Naturschutzgebiet in der Rheinaue mit der Anbringung von
Reitverbotsschildern gesperrt. Dies hat zur Folge, dass vom Reiterhof aus nur noch auf einem schmalen und weitestgehend matschig und rutschigen, kaum bereitbaren Reitweg entlang des Reindamms ‘geritten‘ werden kann. Dieser Weg endet dann unvermittelt am
Kasselberger Weg vor der Sperre durch die Baustelleneinrichtung an der Rheinbrücke.

Die Stadtverwaltung hat jetzt mit einer Stellungnahme zu dem bereits beschlossenen Antrag (seltsamerweise in Form einer Beantwortung, DS-Nr. 2371/2022) für die Sitzung am
18.August 2022 und dem damit erteilten Auftrag lapidar festgestellt, dass noch nicht mal
eine temporäre Öffnung möglich sei. Und somit für die Reiter*innen in Merkenich südlich
der Autobahnbrücke bis zum Ende der Bauarbeiten das Nadelöhr der Baustellenampel an
der Merkenicher Hauptstraße die einzige Möglichkeit bleiben wird, unter der
Autobahnbrücke hindurch die Baustelle zu passieren.

Darüber ist die Empörung in Merkenich groß. Denn die Merkenicher Hauptstraße ist in
diesem Abschnitt nur einspurig mit Ampelschaltung unter der Autobahnbrücke befahrbar. Es gibt nur einen Gehweg von geringer Breite. Hier treten immer wieder Konflikte auf; dazu gibt es zahlreiche Presseartikel. Die Schaltzeiten der Ampel sind kurz und die Ungeduld der
Autofahrer und der anderen Verkehrsteilnehmer manchmal groß. Wenn nun auch Kinder auf Pferden jetzt auf dieser Straße unter diesen schwierigen Verkehrsbedingungen reiten
müssen, ist das Risiko eines Unfalls mit Verletzung sehr hoch und nur eine Frage der Zeit.

Lesen Sie hier die Stellungnahme der Stadt Köln

Sehen Sie hier die aktuelle Karte der Reitwege in Bezirk Chorweiler

Bürgerverein bildet Arbeitsgruppen

Der Bürgerverein hat viele Ziele: u.a. Umweltschutz, die Pflege des 
Landschaftsbildes sowie Erhalt und Ausbau unseres Wohnortes. Der Vorstand allein kann bestenfalls nur einen Bruchteil der erforderlichen Aktivitäten und Arbeiten stemmen. Deswegen braucht der Bürgerverein die Hilfe seiner Mitglieder. Wir bilden Arbeitsgruppen – und unten stehen diese Arbeitsgruppen nach unseren aktuellen Vorstellungen. Wenn Sie ein Thema interessiert, und Sie können sich vorstellen, hier und da ein paar Stunden Ihrer Freizeit dafür einzusetzen, lassen Sie es uns wissen. Schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an.

Der Vorstand wird den Gruppen Anregungen und Anleitung geben (falls gewünscht), wie man am besten vorgeht, Hilfestellung anbieten (z.B. bei Hindernissen aller Art) und die notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung stellen (soweit möglich).

„Bürgerverein bildet Arbeitsgruppen“ weiterlesen

Kümmerertour der SPD am 28.8. in Merkenich

Schon seit vielen Jahren kümmert sich der Bürgerverein Merkenich die Infrastruktur hier im Dorf zu verbessern. Leider gibt es hier keine schnellen Erfolge. Der Bürgerverein hat sich deswegen mit vielen Eingaben an Politik und Verwaltung gewandt. Am vergangenen Samstag, 28.

August gab es eine Rundfahrt der SPD-Ratsfraktion mit ihren jeweiligen Fachleuten durch unseren Stadtbezirk, um die Probleme aus nächster Nähe kennen lernen zu können und wenn möglich Abhilfe zu schaffen. Als eine von 6 Stationen konnten wir Merkenich auf die To-do-Liste setzen.

Am Nachmittag haben wir zusammen mit mehr als 30 Bürgerinnen und Bürgern den anwesenden Politikern, insbesondere Christian Joisten als Fraktionsvorsitzender und Mike Homann als Fraktionsgeschäftsführer unsere Sicht der Dinge dargestellt und auf die vielen Hürden hingewiesen, die wir überwinden müssen.. Die Politiker waren sichtlich erschüttert, als sie hörten, woran es hier in Merkenich alles fehlt.

So konnte unser Geschäftsführer Bruno Klais verdeutlichen, dass wir dringend zusätzliche Kindergartenplätze brauchen. Und dazu auf ein großes freies Grundstück und die Initiative eines Architekten verweisen.

Doch seitens der Verwaltung geschieht nichts; deren Hinweis auf ein mögliches Projekt bei Langel hilft uns in Merkenich nicht.

Auf dem Gelände des ehemaligen Übergangsheims sollen Wohnungen gebaut werden. Der Bürgerverein hat erreicht, dass ein Ratsbeschluss von 2018 auch Einzelhandel vorsieht. Doch leider kommt dieses Projekt nicht in Fahrt.  Als neues Hindernis hat sich eine Schutzvorschrift gezeigt, die Menschen vor den Gefahren der Industrie bewahren soll. Das ist die von der EU herausgegebene Seveso-III-Richtlinie. In diesem speziellen Fall braucht es eine Initiative des Stadtrates, um ein zur Lösung erforderliches Gutachten zu erstellen.

Dazu konnten wir verdeutlichen, dass wir dringend die Unterstützung der Stadtverwaltung brauchen, um dieses Projekt und weitere Wohnprojekte in unserem Ort nicht nur zu beschleunigen, sondern überhaupt zu ermöglichen.

Eine Vertreterin der Schulgemeinde aus Rheinkassel hat die Chance genutzt und die Politiker darauf hingewiesen, dass die Entscheidung der Grundschule, die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse ab sofort nur noch in Merkenich zu beschulen, für die Kinder aus Rheinkassel und Langel zu unzumutbar langen Wegen und großen Gefahren führt.

Bei einem anschließenden Rundgang haben wir gemeinsam die potentiellen Bauflächen angeschaut. Die Politiker der SPD haben den Wunsch der Merkenicher mitgenommen, Abhilfe zu schaffen und sagten zu, dass Mögliche zu tun. Hingewiesen haben wir auch noch auf weitere Einschränkungen für unsere Anwohnerinnen und Anwohner. Die sich beispielsweise aus dem Pflege- und Entwicklungsplan für die Rheinaue ergeben. Dieser seit 2014 bestehende Plan sieht vor, dass im Naturschutzgebiet Rheinaue nur noch bestimmte Wege benutzt werden dürfen. Und dass niemand mehr ans Rheinufer direkt gehen darf.

Das hat zu ungläubigen Erstaunen bei den Politikern geführt.

Am Ende der Veranstaltung haben wir diesen dann auch noch die andauernden Einschränkungen durch die Großbaustelle zum Neubau der Leverkusener Brücke gezeigt. Hier fehlt es an jeglicher Unterstützung der Stadt Köln für ihre Bürgerinnen und Bürger.

Dort konnten wir auch aufzeigen, wie unzumutbar die eingerichtete Fußgängerführung unter der Brücke an der Hauptstraße speziell für kleine Kinder ist.

Im Rahmen dieser Veranstaltung haben die Bürgerinnen und Bürger zusammen mit dem Bürgerverein ihre Sorgen vorgetragen und deutlich gemacht, dass wir hier konkrete Hilfe brauchen. Alle Teilnehmenden sind der Auffassung, dass dies gelungen ist und wir sehen nun den Initiativen der SPD Ratsfraktion mit Spannung entgegen. Wir werden weiter berichten.

Pressemitteilung des BV Merkenich e.V.: Rodungsarbeiten im Naturschutzgebiet

Am 6. Januar haben Rodungen im Fuhlig in der Nähe des Heizkraftwerkes stattgefunden. Umso mehr erstaunlich ist es, dass angeblich sie im Auftrag der Stadt Köln waren. Eine aufmerksame Bürgerin hat dies bemerkt und die Polizei gerufen. Das hat dazu geführt, dass die Arbeiten eingestellt worden. Bis dahin sind ungefähr 50 große gesunde Bäume gefällt worden.

Die gesamte Rheinaue zwischen Merkenich und dem Rhein ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Dafür gelten strenge Regeln, welche Nutzungen erlaubt sind und was zu unterlassen ist. Störungen der Natur sind auf jeden Fall verboten.

Der Bürgerverein findet es sehr merkwürdig, dass einerseits Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger vorgegeben werden; andererseits mitten im Naturschutzgebiet einfach so Bäume gefällt werden können. Und das während des vom Rat der Stadt Köln ausgerufenen Klimanotstandes. 

Der Bürgerverein hat deswegen die Oberbürgermeisterin und das zuständige Fachamt angeschrieben und um Aufklärung gebeten. Diese beiden Schreiben finden Sie HIER.

Aus der Bezirksvertretung Chorweiler

In der ersten inhaltlichen Sitzung der Bezirksvertretung am 03.12.2020 wurden direkt einige Dinge beschlossen, die uns hier in den Rheindörfern betreffen. So gab es zunächst einen Antrag zur Aufwertung der Rheindörfer. Was auf den ersten Blick etwas verwaltungstechnisch trocken aussieht, ist doch von Bedeutung für Merkenich.
Denn Grundlage aller Planungen und des Handelns der Verwaltung sind die statistischen Daten. Und die werden in Köln gesondert für jeden Stadtteil erhoben. Außer für „Merkenich“ – denn die Verwaltung versteht darunter Langel, Rheinkassel, Kasselberg UND Merkenich. Alle Daten der unterschiedlichen 4 Ortsteile werden also zusammengemengt.
Auf der Grundlage eines Antrages der SPD ist letztlich beschlossen worden, künftig Daten einerseits gesondert für Merkenich und die 3 anderen Ortsteile andererseits zu erheben. Der Bürgerverein-Vorstand geht davon aus, dass dann klarer als bisher wird, wo städtisches Eingreifen nötig ist. Und wir erwarten, dass das bei der Kita-Versorgung und den Spielplätzen so sein wird. Aber auch bei der Versorgung mit Flächen für die Naherholung.
Außerdem hat es einen Antrag für einen Runder Tisch zum Naturschutzgebiet gegeben. Letztlich beschlossen wurde eine Aufforderung an die Bezirksregierung (= das ist eine Mittelbehörde zwischen Stadtverwaltung und Landesregierung). Diese wurde aufgefordert, die „Funktionalität des Beweidungskonzeptes nachzuweisen“. Gemeint ist damit die Beweidung der Rheinaue in Worringen. Das ist aber auch für Rheinkassel und Merkenich sehr wichtig, weil der Pflegeplan des Grünflächenamtes solche teilweise Beweidung eben auch in unseren Orten vorsieht.
Wer sich genauer informieren möchte, kann das über das RATSINFORMATIONSSYSTEM der Stadtverwaltung tun. Das lohnt sich durchaus. Zu finden ist das hier https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0040.asp?__ksinr=23116
Mehr über den jeweiligen Sitzungsverlauf findet man in den Printausgaben der Kölner Zeitungen und dem Wochenspiegel.

Neues zum Naturschutzgebiet in Merkenich

Seit 1991 sind unserer Rheinauen als Naturschutzgebiet festgesetzt. Schon viele Jahre und dann noch mal konkretisiert durch den Pflege- und Entwicklungsplan (PEPL) aus dem Jahr 2014 gibt es klare Vorgaben der Stadtverwaltung Köln und entsprechende Beschlüsse der Ratsgremien, wie das Naturschutzgebiet künftig genutzt bzw. geschützt werden soll.

Viele Maßnahmen sind noch nicht umgesetzt, können aber – wenn Geld da ist – sofort realisiert werden. Eine solche Maßnahme des PEPL 2014 ist die neue Beweidungsfläche im Bereich der Worringer Rheinaue. Sie gilt als Ausgleichsmaßnahme für die Verdoppelung der Rheinbrücke der A1. In Worringen gibt es eine nicht geringe Zahl von Menschen, die hierzu noch Nachbesserungsbedarf sehen. Insofern steht am 3. Dezember eine Entscheidung in der Bezirksvertretung Chorweiler an, ob es einen Runden Tisch geben soll – das allerdings zunächst für Worringen.

Der Bürgerverein Merkenich meint, dass auch wir Bürgerinnen und Bürger hier in Merkenich ein Interesse daran haben sollten, dass es einen solchen Runder Tisch gibt. Denn der PEPL sieht vor, dass künftig nur noch Wege benutzt werden dürfen, die entsprechend gekennzeichnet sind. Eine solche Kennzeichnung steht allerdings Stand heute (Ende November) noch aus.

Konkret bedeutet das das in unserem Wäldchen (Fuhlig) künftig nur noch ein Rundweg existieren wird; die Wege die quer durch den Wald gehen, sollen beseitigt werden. Auch die Rheinwiesen dürfen nur noch auf einigen Wegen betreten werden. Diesen müssen sich dann die Spaziergänger und Hundebesitzer teilen; auch weil Hunde grundsätzlich im Naturschutzgebiet an der Leine geführt werden müssen.

Gegenüber dem heutigen Zustand, insbesondere jetzt mit den zahlreichen in der Corona-Zeit entstandenen Trampelpfaden, wäre das eine deutliche Verschlechterung.

Zugänge ans Rheinufer gibt es künftig keine mehr – mit Ausnahme weniger Stellen und auch nur für Angler, die einen entsprechenden Angelschein vorweisen müssen.

Darüber hinaus werden auch bei uns im Rheinvorland einige kleinere Bereiche für eine Beweidung eingezäunt. Und noch mehr nördlich der Autobahn und bis Rheinkassel. Siehe dazu die Ausschnitte aus dem Plan zum PEPL.

Einige Eltern hatten sich beim Vorstand beschwert wegen des schwierigen Zuganges zum sogenannten „Seniorenweg“ in Höhe des Bolzplatzes. Dort ist 2007/2008 im Zuge des Hochwasserschutzes der nördliche Zugang gekappt worden. Auf eine Eingabe an die Verwaltungsspitze liegt jetzt eine Antwort des Grünflächenamtes vor. Dieses Amt sieht keine Möglichkeit die nicht behindertengerechte Querung zu verbessern. Allerdings bietet es Hilfe gegenüber den Stadtentwässerungsbetrieben an. Daran werden wir noch arbeiten.

Hinweisen möchte der Bürgerverein, dass zur Zeit im Ort an den bekannten Stellen noch eine Unterschriftsliste ausliegt, die die Funktion unseres Naturschutzgebietes  für die Naherholung hervorhebt und entsprechende Vorstellungen an die Stadtverwaltung beinhaltet.

In der folgende Karte ist die Pflege- und Entwicklungsplan dargestellt.

In dieser Karte wollen wir v.a. auf die Bereiche Merkenich direkt hinweisen

und auf dem Bereich Pumpenwerk

Hinweisen möchte der Bürgerverein, dass zur Zeit im Ort an den bekannten Stellen noch eine Unterschriftsliste ausliegt, die die Funktion unseres Naturschutzgebietes  für die Naherholung hervorhebt und entsprechende Vorstellungen an die Stadtverwaltung beinhaltet. Lesen Sie selbst:(Anhänge)

Neues zum Naturschutzgebiet

Spaziergänger werden es gemerkt haben: entlang des asphaltierten rund Wanderweges sind unten am Rhein Markierungen angebracht worden. Damit scheint sich jetzt die vom Grünflächenamt der Stadt angekündigte Kennzeichnung der Wege im Naturschutz anzukündigen. Bekanntlich hatte das Grünflächenamt auf der Informationsveranstaltung des Bürgervereines im Oktober 2019 darauf hingewiesen, dass ein Betreten des Naturschutzgebietes nur auf gekennzeichneten Wegen erlaubt ist. Und das Hunde angeleint werden müssen.

Einige Bürgerinnen und Bürger haben dazu eine Unterschriftenliste gestartet, die der Bürgerverein unterstützt. Sie können Ihre Betroffenheit dadurch zeigen, dass Sie die Forderungen dieser Merkenicher durch Unterschrift unterstützen. Die Listen liegen an den üblichen Orten aus;das sind: Bäckerei Grüttner, Haarstudio Lenz, Restaurant 4 Rheindörfer, Zum Treppchen, Onkel George´s Grillstube und der Reitstall Faasen.

worum es konkret geht, sehen Sie hier

Antwort des Grünflächenamtes der Stadt Köln an den Bürgerverein

In Zusammenhang mit den Diskussionsbeiträgen aus der Informationsveranstaltung vom 25. Oktober 2019 mit Dr. Joachim Bauer vom Grünflächenamt der Stadt Köln sowie den Vorschlägen/Forderungen des Bürgervereines blieben nach der Veranstaltung einige Punkte offen. Hierzu hat der Bürgerverein einen Brief an Dr. Bauer geschickt.

Zur besseren Verständlichkeit ist auch ein Hundeauslaufplan beigefügt, den wir dem Grünflächenamt mitgeschickt haben.

Hierauf hat Dr. Bauer geantwortet

Zu einigen Punkten wird noch eine Information erfolgen. Die Wege im Naturschutzgebiet sollen irgendwann auch einmal gekennzeichnet werden.
Doch zu der von uns und vielen Diskussionsteilnehmern geforderten Hundeauslaufwiese gibt es nur eine Antwort, wonach das nicht möglich ist. Dem steht aber der politische Auftrag der Bezirksvertretung Chorweiler entgegen, auch für Merkenich eine Hundeauslaufwiese zu suchen (und zu finden).

Viele unserer Forderungen sind nach Prüfung der Stadt Köln im wesentlichen verworfen worden. Das bedeutet, dass wir als Merkenicher BürgerInnen das so akzeptieren oder mit vereinter Stimme für unsere Interessen eintreten (müssen).