Nationaler Radverkehrsplan nicht auf Weg der Erfüllung

Das Bundesministerium für Verkehr hat eine Zwischenevaluation des Nationalen Radverkehrsplan 3.0 und die darin enthaltenen Ziele veröffentlicht.

Der Bericht zeigt auf, dass viele der Ziele verfehlt wurden:
– Lücken im Radwegenetz
– zu wenig Geld für den Ausbau
– kaum Fortschritte bei der Verknüpfung mit öffentlichen Verkehrsmitteln
– abnehmende Fahrradnutzung bei Kindern und Jugendlichen
– stagnierende Verkehrssicherheit

Besonders der letzten Punkt wird hervorgehoben: Die Vision Zero setzt das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten stark zu senken und dies wird bei weitem nicht erreicht.

Resümee: Bei dem bisherigen Tempo der Maßnahmen und angesichts der Finanzierungslücke ist das Ziel des Nationalen Radverkehrsplans 3.0 eines Radnetz, das flächendeckend, attraktiv und sicher ist, kaum zu realisieren.

Was meinen Sie? Teilen Sie uns mit, wie Sie Ihre aktuelle Fahrradverkehrssituation erleben. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare. Schreiben Sie an:

buergerverein.koeln.merkenich@t-online.de.

Oberbürgermeister Torsten Burmester in Merkenich

Am Dienstag , 28.Juli 2026 wurde Kölns Oberbürgermeister Herr Burmester von Vertretern des Bürgervereins Merkenich und des Vereins Umweltfreunde Köln-Nord im Pfarrsaal in Merkenich empfangen.

In der zweistündigen Sitzung wurden eine Reihe vonThemen angesprochen, die besonders für Merkenich relevant sind wie:

  • Klärschlammverbrennungsanlage,
  • Verhinderung von Bauprojekten in Merkenich (wie ein z.B. neuer Supermarkt) wegen der dafür erforderlichen Prüfungen wegen nahliegender Störfallbetriebe (Seveso-Genehmigung),
  • Erhöhung der Kitaplätze in Merkenich/Bau einer neuen Kitas,
  • Stilllegung des Schrottplatzes am Ortseingang,
  • ständig wiederkehrende Vermüllung des Seitenstreifens in der Bernhard-Günther Str.
  • Öffentlicher Verkehr besonders Linie 12, Fähre in Langel, Leihräder, Fahrradwege
  • Spielplätze in Merkenich

Ein zentrales Thema ist es, wie die Stadt Köln die Zukunft für den Stadtteil Merkenich sieht. Manche Beobachtungen führen zu bestimmten Widersprüchen. Wir sehen z.B., dass Merkenich zunehmend von Gewerbe- und Logistikbetrieben umzingelt wird, dass die Weiterentwicklung im Stadtteil durch fehlende Seveso-Genehmigungen verlangsamt bzw. verhindert wird und dass die Genehmigung der geplanten Klärschlammverbrennungsanlage teilweise auf der nicht korrekten Einstufung von Merkenich als Industriegebiet beruht.

Herr Burmester hörte den Vorträgen über die diversen Themen aufmerksam zu und war über vieles bereits gut informiert. Er erkennt die Notwendigkeit , mehr Achtung für die Belange der Außenbezirke von Köln als bisher einzusetzen, insbesondere für den Kölner-Norden. Gleichzeitig betont er (richtigerweise), dass die Industrie und das Gewerbe im Kölner-Norden eine Schlüsselrolle für Köln spielen.

Wir freuen uns auf eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit der Stadt und dem OB und blicken mit einemgewissen Optimismus in die Zukunft.

Seniorenvertretung

am 17.Juni 2026 hat sich Herr Brause als amtierender Seniorenvertreter für den Stadtbezirk Chorweiler und vielen von uns bestens bekannt im Pfarrheim vorgestellt. Wie wir als Bürgerverein informiert haben, ging es dabei um die Wahl der Seniorenvertretung, die im Herbst 2026 stattfinden wird. Und heute darum, um eine Kandidatur zu werben.

Herr Kuhlewind hat sich bereit erklärt, als parteiunabhängiger Kandidat für die Seniorenvertretung zu koordinieren.

Sehen Sie hier auch die Plakate aus der Seniorenvertretung in Köln-Worringen. Wichig! dieses Angebot gilt genauso für Merkenicher – einfach anrufen.

Bald mehr unangenehme Gerüche in Merkenich?

In Oslebshausen bei Bremen klagen Anwohner über üble Gerüche: „Es stinkt wie faule Eier und Fäkalien“. Nebenan in unter 500m ENTFERNUNG ZUM WOHNEN ist eine Klärschlammverbrennungsanlage in Betrieb gegangen. Und obwohl der Vollbetrieb noch nicht läuft, kommt es bereits zu erheblichen Geruchsbelästigungen. Die Betreiber räumen ein, dass diese nicht zu 100% vermieden werden können und die Anwohner sehen sich durch diese Aussagen schlecht informiert und getäuscht.

Auch bei uns in Merkenich ist eine Klärschlammverbrennungsanlage geplant, mit ähnlichen Rahmenbedingungen: Der Abstand zum Wohngebiet beträgt MIT 250m NOCH WENIGER, einige Wohnhäuser stehen sogar noch näher am Gelände. Seitens des Betreibers wurde uns zugesagt, dass es durch eine geplante Einhausung nicht zu Geruchsbelästigungen kommen könne. Dennoch sind bereits heute durch verschiedenste Industriebetriebe in der Umgebung Gerüche wahrzunehmen. Wir wehren uns daher gegen eine weitere Belastung. 
Wenn auch Sie sich gegen die geplante Anlage engagieren oder unterstützend tätig werden möchten, finden Sie einige Möglichkeiten auf der Website der Umweltfreunde Köln Nord, mit denen wir gemeinsam verhindern wollen, dass noch eine weitere Verbrennungsanlage in den Kölner Norden kommt.

Link zum Artikel der Umweltfreunde: https://www.ufkn.de/wie-faule-eier-und-faekalien/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_source_platform=mailpoet


Link zum Video: https://www.butenunbinnen.de/videos/bremen-oslebshausen-geruch-belaestigung-klaerschlamm-beirat-100.html